Ernährung

Knorpelschäden und Arthrose vorbeugen.

Eine Reihe von Nährstoffen können dem dem Körper helfen die Gelenknorpel zu versorgen. Ausserdem können Personen mit zu viel Gewicht, durch Gewichtsverlust den Druck auf das Gelenk verringern.

So geht's

Ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung

Wir beraten Sie natürlich persönlich. Eine praktische Hilfe kann aber die Ernährungspyramide bzw . die Ernährungspyramide für Kinder des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sein. Die Pyramide besteht aus sechs Lebensmittel- und einer Getränkegruppe. In den „7 Stufen zur Gesundheit” des Bundesministeriums können Sie erfahren welche Lebensmittel darunter fallen und wie häufig Sie diese zu sich nehmen sollten.

Die Faustregel: je näher das Lebensmittel an der Basis der Pyramide ist, desto öfter können Sie es geniessen. Lebensmittel an der Spitze der Pyramide dagegen eher in Maßen!

Versorgung des Gelenks

So kommen Knorpel- und knochenaktive Nährstoffe ins Gelenk.

Gelenke benötigen Bewegung! Der Knorpel ist nicht an den Blutkreislauf angeschlossen. Er wird über die Nährstoffe der sich im Gelenkspalt befindenden Gelenkflüssigkeit (Synovia) versorgt. Der Knorpel wird bei Belastung wie ein Schwamm ausgepresst um verbrauchte Stoffe abzugeben – bei Entlastung nimmt der Knorpel die Gelenkflüssigkeit mit frischen Nährstoffen auf. Ein regelmäßiger Wechsel zwischen Be- und Entlastung und eine ausreichende Zufuhr von gelenkaktiven Nährstoffen fördern somit die Gesundheit des Knorpels.

Knorpelwissen

Nährstoffe

Welche Nährstoffe dienen der Knorpelversorgung.

Arthrose und entzündliche Prozesse im Gelenk können die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit verändern. Die Ernährung des Knorpels wird beeinträchtigt. Häufig kann der Bedarf an Knorpelbausteinen und Mikronährstoffen nicht allein über die Nahrung gedeckt werden. Dann können Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Orthomol arthroplus) helfen.

Ansonsten gelangen über die Gelenkflüssigkeit Eiweißbausteine, Glukose, Hyaluronsäure sowie Vitamine, Mineralstoffe/Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und essenzielle Fettsäuren in den Knorpel.

Vitamin C

beteiligt an der Bildung von Kollagen (Grundsubstanz des Knorpels)

wichtigste wasserlösliche Antioxidans im Körper

Fähigkeit zur Regeneration von Vitamin E

Quellen:
Obst (Zitrusfrüchte), frisches Gemüse

Vitamin E

schützt Zellen vor freien Radikalen (Entzündungen)

Benötigt Vitamin C zur Wiederherstellung seiner Schutzfunktion

Quellen:
Nüsse, pflanzliche Öle (Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl …)

Kupfer, Mangan, Zink, Selen

schützen Zellbestandteile vor oxidativer Schädigung

Quellen für Kupfer, Mangan:
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse

Quellen für Zink, Selen:
Fleisch, Fisch, Milch (bei Arthrosepatienten oft über Nahrungsergänzungsmittel)

Kalzium, Vitamin D, Vitamin K

Nährstoffe für Knorpel, Knochen und Bindegewebe

Quellen für Kalzium:
Milch, Milchprodukte

Quellen für Vitamin C + K:
Fisch, grünes Gemüse

Glucosamin, Chondroitin­sulfat, Hyaluron­säure, Kollagen

wichtig für Knorpel und Gelenke

innerhalb des Knorpelstoffwechsels eng miteinander verbunden

Glucosamin (Aminozucker, der in Hyaluronsäure vorkommt)

Chondroitinsulfat (Bestandteil Knorpel)

Hyaluronsäure (Molekül innerhalb der Gelenksflüssigkeit)

Ernährungsempfehlung

Dos

Getränke

Mineralwasser
Tees
Säfte
fettarme Milch, Buttermilch

Speisen

frischen Seefisch (2-3 Mal pro Woche) 
Obst und Gemüse (5 Portionen pro Tag)
Vollkornprodukte
eierfreie Teigwaren
Eiklar
fettarme Milchprodukte
pflanzliche Öle

z.B. Leinöl, Rapsöl oder Sojaöl, Margarine und Linolensäure

Dont’s

Nahrungsmittel die eine erhöhte Harnsäure verursachen

Dadurch können sich Gichtkristalle in Gelenken bilden, die zu Entzündungen und Knorpelabau führen können.

Zigaretten

Die in Zigaretten enthaltenden Schadstoffe führen zu Gefäßverengungen und verursachen so, aufgrund geringerer Sauerstoffzufuhr im Gewebe, für Durchblutungsstörungen in den Beinen. Es hat auch eine negative Wirkung auf den Gelenkstoffwechsel.

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