Traumatischer Knorpelschaden

Verletzung bzw. unfallbedingter Knorpelschaden.

Die Schädigung des Gelenkknorpels kann akut oder chronisch sein. Sie führt zu Schmerzen und einer eingeschränkten Funktion des Gelenks.

Akute Knorpelschäden

Akute Knorpelschäden aufgrund einer Verletzung.

Die Knorpelschädigung beim traumatischen Knorpelschaden geschieht häufig aufgrund von kurzzeitig auftretender Druck- und Scherkräfte, die das Knorpelgewebe überlasten z.B. beim Sport oder bei Unfällen.

Meistens kommt es zu einem lokalen Knorpelschaden in einer der Hauptbelastungszonen der Gelenkbewegung. Diese traumatische Veränderung des Knorpels führt zu einer eingeschränkten Funktion des Gelenks und Beschwerden.

Unbehandelte Knorpeldefekte können nicht von selber heilen, da sie keinen Zugang zu Blut oder Knochenmark haben.

Traumatische Knorpelschäden

Gelenkbrüche können einen traumatischen Knorpeldefekt verursachen.

Frakturen bei welchen die Gelenkflächen betroffen sind führen so gut wie immer zu Knorpelschäden. Der Knochen hat durch seine Blutversorgung eine gute Heilungskapazität – der Knorpel aber nicht. Da der Knorpel aber keine Blutversorgung hat, kann er ohne eine Behandlung nicht heilen.

Bei Gelenkbrüchen sollte der Bruch korrekt gerichtet und stabil fixiert werden (anatomische Reposition, Unterstützung), dann kann der Knorpelschaden behandelt werden.

Unbehandelte traumatische Knorpelschäden

Arthrose aufgrund von unbehandelten Schäden.

Nicht-Behandlung führt zur Vergrößerung des Schadens, zur weiteren Zerstörung des Gelenks/Gelenkknorpels und zur Arthrose-Entstehung. Arthrose-Patienten machen nicht nur die starken Schmerzen zu schaffen, sondern auch eine zunehmende Bewegungseinschränkung.

Es ist also sehr wichtig Knorpelschäden durch Unfälle bzw. Verletzungen schnellstmöglich zu behandeln.

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