Eigenbluttherapie (Plasmatherapie)

Eigenblut als Heilmittel gegen ihre Arthrose

Eine schonende, nebenwirkungsarme, entzündungshemmende und schmerzlindernde Behandlung, bei welcher der Körper sich selber hilft. CellularMatrix® von RegenLab.

Allgemein

Wie funktioniert PRP-Therapie und was spricht dafür?

PRP, Platelet-Rich-Plasma oder plättchenreiches Plasma, ist ein Bereich der regenerativen Medizin, der auf die Anwendung von Blutbestandteilen mit regenerativen Eigenschaften abzielt. Hierbei wird das plättchenreiche Plasma aus dem Blut des Patienten extrahiert, welches neben dem flüssigen Teil des Blutes auch Zellen enthält, die Wachstumsfaktoren freisetzen. Diese Faktoren signalisieren anderen Zellen, die Geweberegeneration im Körper anzuregen. PRP wird für vielfältige Beschwerden eingesetzt und hat sich in zahlreichen Studien als wirksam erwiesen, da es nicht nur Symptome behandelt, sondern auch langfristige Verbesserungen der Ursachen anstrebt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass PRP autolog ist, also aus dem eigenen Körper gewonnen wird, wodurch Abstoßungsreaktionen oder Allergien vermieden werden können.

PRP wird erfolgreich bei der Behandlung von Arthrose in verschiedenen Gelenken sowie bei Sportverletzungen wie Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen und Meniskusläsionen eingesetzt.

KombinationsTherapie

Cellular Matrix®
PRP kombiniert mit Hyaluronsäure

Speziell für Patienten, die unter Kniearthrose leiden, ist die Plasmabehandlung in Kombination mit Hyaluronsäure, neben weiteren Injektionstherapien, besonders relevant.

In unserer Praxis stellen wir die Verbindung von PRP und Hyaluronsäure mithilfe eines eigens entwickelten geschlossenen Systems und eines zugelassenen Medizinprodukts zur Verfügung. Diese Integration erlaubt es uns, die bewährten Vorteile beider Ansätze synergetisch zu nutzen.

Das Medizinprodukt, das in der Schweiz hergestellt wird, hat sich mittlerweile in rund 60 Ländern als effektiv erwiesen.

Behandlungsablauf

Die Umwandlung von eigenem Blut zum Injektionsmittel.

Eine kleine Menge Blut wird direkt aus der Vene entnommen und in ein eigens entwickeltes geschlossenes System überführt. Äußerlich ähnelt dieses System einem Reagenzglas oder einer Blutentnahmeröhre, jedoch enthält es ein patentiertes Trenngel und ist mit zahlreichen speziellen Eigenschaften ausgestattet, die die Sicherheit von Patient und Arzt gewährleisten.

Nachfolgend wird das Röhrchen einer Zentrifugation unterzogen. Während dieses Prozesses trennen sich die Bestandteile des Blutes voneinander, und das Trenngel bildet eine Barriere zwischen dem PRP und den übrigen Blutzellen. Da dieser Vorgang in einem geschlossenen System stattfindet, kann eine sterile Herstellung sichergestellt werden.

Die Injektion von PRP oder der Mischung aus PRP und Hyaluronsäure erfolgt direkt durch Ihren Arzt an der entsprechenden Behandlungsstelle.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen zur Eigenbluttherapie

Verursacht die Behandlung Schmerzen?

Die Behandlung umfasst sowohl eine Blutentnahme als auch eine Injektion. Daher sollten Sie auf ein paar kurze Nadelstiche vorbereitet sein. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Ihr Arzt äußerst feine Nadeln verwendet, wodurch die Behandlung nur geringfügig oder überhaupt nicht schmerzhaft ist.

Wann ist eine Verbesserung der Beschwerden spürbar?

Die PRP-Therapie verfolgt eine langfristige Strategie zur Regeneration des geschädigten Gewebes und entfaltet seine biologische Wirkung auf zellulärer Ebene. Es unterscheidet sich grundlegend von Medikamenten wie zum Beispiel Cortison. Daher ist es möglich, dass es eine Weile dauert, bis der Patient eine Verbesserung seiner Symptome bemerkt.

Welche Zeitspanne ist für die Durchführung der Behandlung vorgesehen?

In der Regel nimmt die gesamte Behandlung, einschließlich der Blutentnahme, Aufbereitung und Injektion, höchstens 30 Minuten in Anspruch. Die Durchführung erfolgt direkt hier in unserer Praxis!

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